Tom Ludwig und Nils Krischewski
16.10.2013

Kernfusion


Die Kernfusion ist eine Kernreaktion, bei der zwei Atomkerne zu einem neuen Kern verschmelzen.
Die Kernfusion ist Ursache dafür, dass die Sonne und alle leuchtenden Sterne Energie abstrahlen.
Die Bedingungen einer solchen Kernfusion zu erzeugen - das ist das Ziel der Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald. In einer großen Halle am Rande der Hansestadt montieren sie die etwa 500 Tonnen schwere Maschine dafür. Der Rohbau steht, die Feinarbeiten werden bis 2014 dauern.
Die Erwartungen sind groß, denn die Kernfusion könnte das Energieproblem der Menschheit lösen. Der Brennstoff, die Wasserstoffisotope Deuterium und Tritium, ist in großen Mengen verfügbar, ein Kilogramm davon könnte so viel Strom liefern wie 11.000 Tonnen Kohle. Zudem stößt ein Fusionsreaktor kein CO2 aus - und anders als bei Kernkraftwerken fällt nur wenig Atommüll an, der zudem eher kurzzeitig strahlt.
Ein Kernfusionsreaktor oder Fusionsreaktor ist eine technische Einrichtung, in der eine kontrollierte Kernfusion im Dauerbetrieb ablaufen soll, die zur Stromerzeugung in einem Fusionskraftwerk geeignet sein könnte. Die Technologie ist in Entwicklung; voll funktionsfähige Fusionsreaktoren existieren noch nicht.
Das Max-Planck-Gesellschaft fördert mit Spendengeldern und forschungsmitteln die Universität Greifswald zur Erforschung der Kernfusion und dem Bau eines funktionsfähigen Reaktors. An solch einem Reaktor bauen sie schon seit 5-7 Jahren.

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kernfusion
http://de.wikipedia.org/wiki/Kernfusionsreaktor
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/kernfusionsforschung-in-greifswald-die-100-millionen-grad-maschine-a-797594.html

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deuterium-tritium_fusion.svg