Tina Krause
11.01.2007
Jonas Jacobsen
09.01.2008

Biomasse

Was ist Biomasse?

Als Biomasse werden alle organischen Stoffe, die durch Pflanzen, Tiere und Menschen erzeugt werden, bezeichnet. Bei Pflanzen wird durch Fotosynthese Sonnenergie chemisch gespeichert. Tiere und Menschen erzeugen diese organischen Substanzen durch Nahrungsaufnahme. Sie ist als heimische Energiequelle ständig verfügbar.

Wie gewinnt man aus Biomasse Energie?

Die älteste Form der Energiegewinnung ist die Verbrennung. Dabei reagiert der gebundene Kohlenstoff der organischen Verbindungen mit Sauerstoff. Da diese Reaktion exotherm ist, entsteht Wärmeenergie.
Ach in der Natur laufen Prozesse ab, bei denen Wärme entsteht. Hier zersetzten Mikroorganismen Biomasse in Anwesenheit des Luftsauerstoffs. Deshalb heißt dieser Prozess auch aerobes Verfahren. Mikroorganismen können die organischen Substanzen aber auch ohne Sauerstoff zersetzten.
Das wird technisch bei dem anaeroben Verfahren genutzt. Hierbei vergären die Stoffe zu zum Beispiel Brennspiritus oder methanhaltigen Brenngasen. Aus tierischen Exkrementen und anderen biologischen Abfällen wird Biogas gewonnen. Heutzutage werden Holzverbrennung und Biogasanlagen am häufigsten genutzt.

Was ist der Vorteil bei der Nutzung von Biomasse?

Die Kohlenstoffdioxidemission wird verringert. In Millionen von Jahren sind riesige Lager von Biomasse von anderen Erd- und Gesteinsschichten überdeckt worden. Durch Hitze und hohen Druck sind fossile Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas entstanden. Bei deren Verbrennung wird zu viel Kohlenstoffdioxid in zu kurzer Zeit freigesetzt und das Gleichgewicht der Atmosphäre wird gestört. Das ist auch ein Grund der Klimaveränderungen, der klimatischen Unregelmäßigkeiten und des Treibhauseffekts.
Bei Nutzung von nachwachsender Biomasse wird auch Kohlenstoffdioxid frei. Das stellt aber keine Gefahr für das Gleichgewicht der Atmosphäre dar, weil nur soviel freigegeben wird, wie vorher aufgenommen wurde.


Quelle:

Klimaschutz durch Bioenergie - www.verivox.de