Bastian Blum
29.12.2007

Braunkohle

Was ist Braunkohle überhaupt?

Braunkohle (früher auch Turff genannt) ist ein bräunlich-schwarzes meist lockeres Gestein, das durch Karbonisierung von Pflanzenresten entstand und abgesehen von im Schnitt 50 % Wasseranteilen zu mehr als 50% des Gewichtes in der Trockenmasse und mehr als 70% des Volumens aus Kohlenstoff besteht. Neben geringen Anteilen diverser Spurenelemente kann der Schwefelgehalt von Braunkohle bis zu 3 % betragen. Braunkohle ist ein fossiler Brennstoff, der zur Energieerzeugung verwendet wird.

Entstehung:

Hauptentstehungszeit der Braunkohle ist das Tertiär. Wie bei der Steinkohle spielt auch hier das organische Material abgestorbener Bäume, Sträucher und Gräser eine Rolle, welches nach der Überdeckung mit verschiedensten Sedimenten unter Druck und Luftabschluss den geochemischen Prozess der Inkohlung durchlief. Da Braunkohle meist in einem jüngeren Erdzeitalter entstanden ist und dadurch noch nicht die komplette Inkohlungsreihe „durchlaufen“ hat, unterscheidet sie sich qualitativ von der Steinkohle; zum Beispiel durch einen höheren Schwefelgehalt und eine grobere, lockerere und porösere Grundmasse, in der manchmal aber auch große Stubbenhorizonte zu finden sind.

Einteilung:

Braunkohlen werden nach steigendem Kohlenstoff-Gehalt eingeteilt: