Denise Lischner, Klasse 9
28.10.2007

G8 in Heiligendamm

G8 in Heiligendamm

Durch den G8 Gipfel streben die führenden Industrienationen an , den CO2 Ausstoß bis 2050 um mindestens die Hälfte zu reduzieren. Die Staats- und Regierungschefs haben in Heiligendamm vereinbart, dieses Ziel gemeinsam mit den großen Schwellenländern in einem UN-Prozess umzusetzen.
Alle Länder haben eine unterschiedliche Verantwortung für den Abbau der Treibhausgase. Merkel hob die führende Rolle der Gruppe hervor „Die Industrieländer müssen den ersten Schritt machen“, betonte sie.
Der IPCC - Bericht stellt fest, dass die Erderwärmung auf menschliches Handeln zurückzuführen ist.
Die Gemeinschaft der G8 bekennt sich zu den Aussagen und Ziele der IPCC – Berichts. „Jetzt geht es darum, gemeinsam möglichst viele Staaten auf der Welt auf diese zu verpflichten“ so Merkel.
Die Grundlage der Klimaschutzvereinbarungen bilden die Beschlüsse der EU, Japans und Kanadas. Hinzu kommt der Ansatz der USA, die größten Verursacher von Treibhausgasen außerhalb der G8, vor allem China und Indien, einzubeziehen.
Für Merkel steht fest: Der aktuelle Bericht des Weltklimarates bestätigt, dass der Klimawandel eine Tatsache ist.
Die Bundeskanzlerin fordert ein schnelles und entscheidendes Handeln, um den Temperaturanstieg weltweit zu begrenzen und den Kohlendioxid-Ausstoß zu verringern.

Deutschland soll weniger Energie verbrauchen und klimafreundlicher werden

Die Bundeskanzlerin hat die Klimapolitik zur Chefsache erklärt. Deutschland ist nun verpflichtet den Kohlendioxid-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um 40% im Vergleich zu 1990 zu senken. Die Sonnen-, Windenergie und die Biomasse soll auf 20%steigen. Aber den großen Platzhirschen wie E.on, RWE, Vattenfall und EnBW ist das zu viel und drohen mit Abwanderung. Die Ökostromwirtschaft unterstützt die Bundesregierung indem sie die „großen Vier“ zu mehr Wettbewerb zwingen will. Der Bundesverband der Erneuerbaren Energien lehnt sich zu weit aus dem Fenster, da sie versprechen bis 2020 den Strombedarf durch alternative Energien um 35% abzudecken. Dadurch ließen sich dann 14 vom Netz abgehende Atomkraftwerke ersetzen und 18 von 21 geplante Kohlekraftwerke. Durch Biogaskraftwerke und Pumpspeicher wird die Zahl der Arbeitsplätze verdoppelt. Doch da die E.on, RWE, Vattenfall und EnBW kein Interesse zeigen, scheint die Zeit der billigen Energien für immer vorbei zu sein.

Quelle:

www.wikipedia.de
Ostsee Zeitung