Madlin Potratz, Michele Zuther
21.10.2008

Geoscopia-Klimaexpedition

„Was hat der Furz einer Kuh mit dem Klimawandel zu tun? Wirkt sich die Veränderung des Klimas wirklich positiv auf den Tourismus aus? Diese und viel weiter Fragen beantwortete uns Martin Fliegner, der Diplom Geologe ist.“

Zitat aus der Ostseezeitung, vom 07.10.2008

Er erzählte uns viele Dinge, die einem auf Anhieb gar nicht bewusst sind!

Am Anfang erzählte er uns etwas über die Energiesparlampe und was kaum einer wusste, man soll eine kaputte Energiesparlampe nicht in den normalen Müll werfen, sondern sie recyceln!

Dann machte er weiter, indem er uns aktuelle Satellitenbilder zeigte. Er zeigte uns wie sich Hurrikans entwickeln. Und das sie nur über dem Meer entstehen und sich nur bilden können sobald das Wasser eine höhere Temperatur als 26°C hat. Doch wenn sich das Klima erwärmt, dann erhöht sich auch die Temperatur des Wassers! Herr Fliegner teilte uns ausdrücklich mit das sich die Hurrikans nicht „vermehren“, sondern nur das die Zahl der starken Hurrikans steigen wird, da sich ihre Energie mit jedem Grad mehr im Wasser stark erhöht, was aber viele Medien den Leuten falsch zu verstehen geben.

Genauso denken viele Menschen die in den Küstenregionen der Ostsee leben, dass sich die Erwärmung des Klimas sich positiv auf den Tourismus auswirkt. Jedoch gibt es positive und negative Seiten. Es ist ja klar das sich die Temperatur erhöht und man sich schön an den Strand legen kann, aber durch steigende Temperaturen erwärmt sich auch das Wasser und es werden immer mehr Feuerquallen in unsere Ostsee kommen, was jetzt auch schon teilweise zu beobachten ist, und das schreckt Touristen eher ab in das Wasser zu gehen.

Er machte uns auch bewusst, wie schnell wirklich die Pole und auch die Gletscher in den Gebirgen schmelzen, denn er zeigte uns Bilder von den Gletschern von vor 30 Jahren und von heute. Dabei treten verschiedene Probleme auf. Zum Beispiel, wenn die Pole abschmelzen werden zum einen viele Tierarten aussterben und zum anderen wird durch das Abschmelzen des Südpols der Meeresspiegel steigen und viele Teile des Festlandes unter Wasser setzen. Ein Beispiel dafür sind die Niederlande, die jetzt schon unter dem Meeresspiegel liegen und benötigen Staudämme. Natürlich betrifft das aber noch viele andere Teile der Welt. Ein anderes Problem ist, von dem Eis der Gletscher im Himalaya bekommen die Einwohner die dort wohnen ihr Trinkwasser und wenn dieser abschmilzt ist immer weniger Wasser für die Menschen in dieser Region vorhanden.

Zu den Satellitenbildern gehörten auch welche aus dem Regenwald. Auf denen sieht man große abgeholzte Flächen. Sie führen nicht nur dazu das viele Tiere aussterben durch den fehlenden Lebensraum, auch das die gerodeten Bäume kein CO2 mehr in Sauerstoff umwandeln können.

Auf den Bildern von China konnte man sehr deutlich die ganzen Emissionen sehen die ausgestoßen werden. Jedoch ist der Wert, der pro Kopf an CO2 ausgestoßen wird bei den Chinesen nur ein Drittel so groß wie bei uns hier in Deutschland und der in den USA in doppelt so hoch wie der in Deutschland.

Der Hauptverursacher der Klimaerwärmung ist der Mensch. Jedoch kann jeder seinen Teil dazu beitragen, dass sich dieser Prozess verlangsamt, doch stoppen kann man ihn leider nicht mehr.

Beispielsweise kann man bei seinen Haushaltsgeräten, wie PC und Fernseher, den Stecker rausziehen anstatt sie im Standby-Modus zu behalten. Man kann seine Heizung ein wenig drosseln, in Räumen die gar nicht genutzt werden braucht man die Heizung gar nicht anschalten, und die Türen schließen um Energie zu sparen. Genauso gut kann jeder in seinem Garten Bäume pflanzen und Lebensmitten aus seiner Region kaufen, das ist nicht nur billiger da man nicht so viele Transportkosten zahlen muss, sondern für den Transport benötigt man dann auch keine Energie!

Ganz zum Schluss kann man sagen, dass der 2-stündige Vortrag sehr interessant war und jeder hat was dazugelernt und wird sicherlich auch etwas zum Klimaschutz beitragen auch wenn es nur kleinste Veränderungen sind.