Jan Bartel
18.11.2009

Geoscopia-Klimaexpedition

Ein Vertreter von „Germanwatch“, einer Deutschen Umweltorganisation, erklärte uns mithilfe von Satellitenbildern, welche Folgen die globale Erwärmung auf die Erde hat. Er sagte auch, dass der Begriff „globale Erwärmung“ nicht ganz das Problem ausdrückt, das wir haben. Anstatt globaler Erwärmung ist der Begriff globale Klimaveränderung zutreffender. So ist zunehmende Temperatur nicht das einzige Problem sondern auch ausbleibende Niederschläge.
So ist der Tschadsee in Zentral Afrika in den letzten Jahren dramatisch zurück gegangen. Aber er hat uns nicht nur Sachen über globale Erwärmung erzählt, er hat uns auch Vorgänge beim Wetter erklärt und uns gezeigt wie die Satellitenbilder zu deuten sind. Dann erzählte er von Soja und was es mit dem Klima zu tun hat. Sojaschrot ist das billigste Futtermittel für Tiere. Also roden die Bauern in Brasilien den tropischen Regenwald, um dort Sojabohnen an zubauen. Das schadet dem Klima auf zwei Weisen:
1. Brandrodung ist hinter Kraftwerken die größte CO2 Quelle der Welt
2. Die abgebrannten Wälder können kein CO2 in Sauerstoff umwandeln
Darum sollte man Fleisch von heimischen Bauernhöfen kaufen, um das roden einzudämmen.
Jeder kann somit etwas für die Umwelt tun. Daraufhin erzählte er uns, dass China nun zum Land mit dem größten CO2 Ausstoß geworden ist. Alle 10 Tage wurde dort ein neues Kohlekraftwerk gebaut, sagte Herr Vogt. Aber China unternimmt auch etwas: Jede Stunde will China eine Windkraftanlage aufstellen und bis 2020 seinen Strom zu 35% aus erneuerbaren Energien erzeugen.
Zum Vergleich: In Europa will man bis 2020 25% des Stromes aus erneuerbaren Energien erzeugen.

Philipp Wittenburg
18.11.2009

Wir bekamen am 18. November 2009 Besuch von Herrn Vogt. Er ist von Geoskopia und hat uns in einem zweistündigen Vortrag den Klimawandel der Erde unter anderem mit Satellitenbildern gezeigt. Das war natürlich beeindruckend mit anzusehen, aber auch erschreckend, wie sich das Klima auf unserer Erde schon verändert hat. Zum Beispiel wird es schon in ein paar Jahren kein Eis mehr am Nordpol geben und Meeresspiegel ist in den 100 Jahren um 17 cm angestiegen, am meisten davon in den letzten 3 Jahren. Das meiste Kohlenstoffdioxid wird derzeit in China erzeugt, dort bauen sie im Durchschnitt alle 10 Tage ein neues Kohlekraftwerk. Doch man will etwas ändern. Zum Beispiel wird nun im Durchschnitt alle 10 Minuten 1 Windrad gebaut. Außerdem versucht man natürlich so wenig wie möglich Kohlenstoffdioxid an die Luft abzugeben, um den Treibhauseffekt wenn möglich zu stoppen.