Philipp Wittenburg

Hochwasser

Am Dienstag, den 10. August 2010, wurde in der Ostsee-Zeitung von einigen Auffälligkeiten des Klimawandels berichtet. In Russland Waldbrände und in Pakistan Überschwemmungen. Außerdem brach in der Arktis ein riesiger Gletscher ab. Doch hauptsächlich ging es in diesem Artikel um Hochwasser in Sachsen und Brandenburg.

Was ist Hochwasser?

Mit Hochwasser wird der Zustand bei Gewässern genannt, bei dem der Wasserstand deutlich über dem normalen Pegelstand liegt. Dabei ist jedoch zwischen Meeren und Flüssen zu unterscheiden. Bei dem Hochwasser in Sachsen und Brandenburg wurden die Häuser vieler zehntausender Menschen überflutet. Grund dafür waren die Flüsse Neiße und Spree, deren Wasserstand ziemlich schnell stieg und das Wasser somit in sämtliche Landschaften und Gebiete floss. Begonnen hat es in Ungarn. Hier geriet das Wasser zuerst über die Dämme. Weiter ging es dann nach Tschechien bis nach Deutschland. Dort schwoll auch der Wasserstand der Spree an. Viele Teile Sachsens und Brandenburg waren überschwemmt, oft schauten nur ein paar Dächer oder Bäume aus den braunen Fluten, einige Leute saßen auf den Dächern ihrer eigenen Häuser. Mittlerweile hat sich die Lage in allen 3 Ländern wieder beruhigt. Das Wasser ist in Gullys und ähnliches geflossen und den Menschen konnte geholfen werden. Doch vom Klimnawandel sollte man noch nicht sprechen. Laut der Klimafoscher kann man vom Klimawandel sprechen, wenn es in den nächsten 30 Jahren öfter solche Überflutungen geben wird. Ein aktuelleres Beispiel findet man auch in Brandenburg, an der Landesgrenze in der Nähe von Magdeburg. Der Wasserstand eines Nebenflusses der Elbe, der Schwarzen Elster, stieg der Wasserstand ebenfalls über den normalen Pegelstand und überflutete die umliegenden Gegenden. Grund dafür war ein zwei Wochen anhaltender Dauerregen, welcher auch andere große Flächen überschwemmte. Menschen wurden nicht verletzt. Nur zwei Tage später begannen die Aufräumarbeiten.

Quelle: Ostsee-Zeitung,10. August 2010