Armin Kuhlow
21.12.2007

Hybridantrieb

Der Hybridabtrieb besteht aus zwei oder mehr verschiedenen Motoren, z.B.: Elektromotor; Dieselmotor; Verbrennungsmotor. So kann ein aus Elektromotor und Verbrennungsmotor bestehender Antrieb bei Kraftfahrzeugen eingesetzt werden, die im Überlandverkehr und auch in der Stadt unterwegs sind. Dabei können dann beide Motoren so eingesetzt werden, dass sie der jeweiligen Verkehrssituation (Staufahrt oder Überlandfahrt) gerecht werden. Das Prinzip funktioniert so, dass wenn man das Kraftzeug mit Verbrennungsmotor betreibt, gleichzeitig die Batterie über den Generator geladen wird. Benutzt man das Fahrzeug in der Stadt oder im Stau, kann der Elektromotor den Antrieb übernehmen. Wird die Batterie einmal leer, kann man den Verbrennungsmotor einschalten und benutzen. Der Hybridantrieb hat den Vorteil, dass der Verbrennungsmotor dann vom Elektromotor abgelöst werden kann, wenn er in bestimmten Verkehrssituationen (Stadt- und Staufahrt) uneffizient viel Kraftstoff verbraucht. Der Elektromotor hingegen verbraucht im Stand keine Energie und besitzt einen hohen Wirkungsgrad. Der Verbrennungsmotor, der mit Kraftstoff mit hoher Energiedichte funktioniert, wird bei langen Fahrten über Land eingesetzt. Neben den Vorteilen gibt es natürlich auch Nachteile des Hybridantriebes. In die Kraftfahrzeuge müssen mehr Komponenten, wie z.B. der Elektromotor, der Generator, die Regeleinheit und die Batterie eingebaut werden. Das Gewicht des Fahrzeuges wird dadurch wesentlich höher. Aufwendiger ist auch die Steuerung, weil an die Antriebsachse mal der Verbrennungsmotor und mal der Elektromotor gekuppelt werden müssen.

Das folgende Schema zeigt, wie die einzelnen Komponenten zusammenwirken:



...
Quellen:
www.physik-am-auto.de