Bastian Blum & Marius Saß

Obama, ein Klimaretter oder Klimakiller?

:

Obama will wegen dem Co²-Ausstoß die USA besser machen. Doch seine Pläne wurden durch die Industrie über den Haufen geworfen. Dennoch versuchte Barack Obama die Bevölkerung zufrieden zu stellen. Obama bekam für seine Versprechungen den Nobelpreis. Selten hat ein Staatsmann so klug über Krieg und Frieden gesprochen wie Barack Obama in Oslo. Die Verleihung des Friedensnobelpreises an den US-Präsidenten könnte sich dennoch als Fehler erweisen. Verdient haben die Auszeichnung in Wahrheit andere - vorneweg ein deutscher Kanzler. Hierbei handelt es sich um Angela Merkel. Er meinte, es sei die Aufgabe aller freien Menschen, den Unfreien und Bedrückten zu versichern: "Hope and history are on your side", Hoffnung und Geschichte sind auf eurer Seite. Auch wenn die Menschheit mit sich selbst oft im Streit liege, es gebe da "the law of love", das Gesetz der Liebe. Er sprach von den Bürgerrechten, ohne die ein Frieden kein richtiger Frieden sei. "Just peace" sei nicht genug. Um den wahren, den richtigen Frieden zu erreichen, sei zuweilen auch Gewaltanwendung nötig. Er vergaß nicht zu erwähnen, das er als oberster Feldherr der USA gerade Zehntausende von Soldaten in eine neue Phase des Krieges führe. "Einige werden töten, einige werden getötet", stellte Obama in seiner Rede nüchtern fest. Wenn der Friedensnobelpreis für außergewöhnliche Reden verliehen würde, Barack Obama hätte ein Dutzend davon verdient. Auch seine Ansprache in Oslo war über jeden Zweifel erhaben. So feinfühlig und klug hat schon lange kein Staatsmann mehr über Krieg und Frieden gesprochen.
Quelle: www.ostsee-zeitung.de