Yannick Geist
24.02.2011

Niedrigenergie- und Passivhäuser

Der Begriff bezeichnet Gebäude mit einem Heizverbrauch von 40 bis 60 Kilowattstunden pro m² Wohnfläche im Jahr. Wände, Decken und Fußböden haben eine gute Wärmedämmung.

Die Gebäude halten ihre Wärme selbst bei sehr tiefen Temperaturen. Eine mechanische Wohnungsbelüftung mit Wärmerückgewinnung spart Energie, in dem sie einen großen Teil der unvermeidbaren Lüftungswärmeverluste zurückgewinnt. Einsatz von hellen Leuchten und Lampen mit einem hohen Wirkungsgrad werden minimiert. Wenn man sparen möchte, sollte man beim Kauf von neuen Haushaltsgeräten auf die Verbrauchswerte achten. Zur Optimierung sind präzise Steuer- und Regelungsvorgänge erforderlich, wie z.B. Rollläden und Jalousien, die bei bestimmter Sonneneinstrahlung die Überhitzung vom Haus verhindern.
Die noch bessere Variante ist das Passivhaus, weil man es in diesem Haus ohne klassische Belüftung und Heizung, im Sommer als auch im Winter aushalten kann. Sie werden passiv genannt, weil der überwiegende Teil des Wärmebedarfs aus „passiven“ Quellen kommt z.B. Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen und technischen Geräten.
Ein großes Passivhaus mit einer Fläche von 215m² kostet etwa 250.000,00€ und ein kleines Passivhaus mit einer Fläche von 122m² kostet etwa 140.000,00€.