Alexander Schwenk
29.04.2008

Ostsee: Eine Gefahr?

Derzeit wird eine Gaspipeline, die durch die Ostsee verlaufen soll, geplant.

Aber es gibt Probleme.

Auf dem schlammigen Meeresboden im Ostseeraum Gotlands, sollen noch gefährliche Giftgas- und Munitionsrelikte aus dem 2. Weltkrieg herumliegen. Allein im Osten sollen ungefähr 2000 Tonnen Munition und 300 Tonnen Giftstoffe herumliegen.
,, Mordinstrumente´´ und Gas. Das kann nicht gut gehen! Das schwedische Erkundungsteam ,,Pollux“ ist im Moment nordöstlich von Gotland auf Suche nach den Schadstoffen. Meter für Meter suchen sie mit ferngesteuerten Unterwasserrobotern in der Dunkelheit des Meeres. Sie bahnen sich ihren Weg durchs Meer mit Scheinwerfern und modernster Technik.
200 Meter über diesem Szenario, gucken die Experten der ,,Pollux“ auf ihre Monitore. Sie zeigen die verschiedensten Sachen an die auf dem Meeresboden liegen, wie zum Beispiel schon mal eine Waschmaschine.
Durch Unterwasserkameras, Sonar-Scannern und Gradiometern, die selbst Zentimeterkleine Dinge aufspüren können, um davon Fotos zu machen, versuchen jetzt die Experten die Schadstoffe zu finden. Bisher aber noch ohne Erfolg.
Jetzt wollen Sie den Boden mit einem ,,15-Meter-Korridor“ untersuchen. ,,Mit diesem Teil bleibt nichts mehr verborgen“, so Nord-Stream-Sprecher Jens Müller. Auch noch andere Schiffe untersuchen grade diese Gebiete, wie das Schiff ,,Triad“, nördlich der dänischen Insel Bornholm. In dem Gebiet, um diese Insel, sollen südlich über 5000 Tonnen aller Art Müll liegen.
Genau wie die ,,Pollux“, arbeiten sie noch an diesem Problem. Bisher aber auch ohne Erfolg.
Jetzt bauen Sie die Pipeline einfach nördlich um Bromholm herum.

Quelle: www.ostseezeitung.de