Franziska Trost

Tornados in MV

"Was sind Tornados? Tornados werden auch Windhose genannt und sind Wirbelstürme, welche durch Temperaturunterschiede in verschiedenen Höhen entstehen. Meist treten sie in Mitteleuropa in Verbindung mit Gewittern auf. Sie lassen sich nicht vorhersagen, weil ihr „Rüssel“ innerhalb von Sekunden entsteht."

Am 28. 10. 2010 tobte über Warnemünde ein Tornado. Dies war nicht der erste Vorfall, denn ein paar Wochen zuvor geschah dasselbe auf der Insel Usedom und in Born (auf dem Darß). Meteorologen meinen, dass dies eine Spätfolge des heißen Julis diesen Jahres sei, da die Ostsee immer noch erhitzt war und dann die kalte Luft aus dem Norden dazu strömte. Tornados sind sehr gefährlich, da sie einen erheblichen Schaden anrichten können. Alleine in Warnemünde wurden fünf Passanten verletzt und zahlreiche Zeltteile flogen herum. Die Zeugen sagten, dass sie so etwas in Warnemünde noch nie erlebt hatten. Der Schaden soll 12000 Euro betragen und die Versicherungen drohen deshalb auch schon teurer zu werden. Denn in den letzten Jahren gibt es immer mehr Zerstörung und Verwüstung durch die Natur. Aber das war nicht das Einzige, wo das Wetter dieses Jahr verrückt spielte. In anderen Teilen Deutschlands, wie Niedersaschen oder Nordrhein-Westfalen entstand durch Starkregen Hochwasser. Das alles ist auf den Klimawandel zurück zu führen. Denn dadurch, dass sich die ganze Welt erwärmt, verändert sich auch das gesamte Klima und wenn diese Erderwärmung nicht gestoppt wird, können wir uns an solche Windhosen gewöhnen, denn sie würden dann vermehrt auftreten.
Quelle: www.Ostseezeitung.de